Instacam wird heute meist auf dem Handy geöffnet – abends auf dem Sofa, in der Pause oder im Zug nach Hause. Auf dem Display bist immer nur du und eine weitere Person. Keine Zuschauer, kein Follower-Zähler, kein öffentlicher Feed. Mitmachen dürfen nur Volljährige.
Das Wichtigste vorab: Es handelt sich nicht um eine App aus dem Store, sondern um eine Website. Sie läuft in Safari auf dem iPhone und in Chrome auf Android, du musst nur Kamera und Mikrofon erlauben. Ein Gespräch findet immer zwischen zwei Personen statt und hinterlässt auf der Seite keine öffentlichen Spuren.
Eine Website. Du öffnest den Chat im mobilen Browser und musst nichts installieren oder aktualisieren. Wer ihn wie eine App griffbereit haben möchte, legt eine Verknüpfung auf dem Home-Bildschirm an:
Das Symbol erscheint dann neben deinen anderen Apps, und der Chat öffnet sich mit einem Tipp. Apps mit ähnlichem Namen im App Store und bei Google Play sind meist Fotofilter – den Videochat findest du im Browser.
Nutzt du auf dem iPhone Chrome? Dann findest du die Schalter für Kamera und Mikrofon unter Einstellungen → Chrome.
Öffne Instacam in Chrome, tippe auf das Symbol links neben der Adresse, wähle «Berechtigungen» und stelle Kamera und Mikrofon auf «Zulassen». Erscheint kein Dialog, hilft ein Blick in Einstellungen → Apps → Chrome → Berechtigungen.
Das Format von Instacam folgt einem einfachen Prinzip: zwei Kameras, zwei Menschen, abwechselndes Reden. Ohne Publikum, Kommentare und Zuschauer. Hier kommen auch jene zu Wort, die in Gruppencalls eher still sind.
Der Chat ist zum Kennenlernen neuer Menschen gedacht – ein privates Gespräch mit jemandem, den du noch nicht kennst. Jede Verbindung ist neu, und niemand sonst schaltet sich dazu.
Instacam hat keine öffentlichen Profile und keine Galerie vergangener Gespräche, Dritte können sich nicht zuschalten, und Melden sowie Blockieren sind immer nur einen Tipp entfernt. Zusätzlich achtet die Moderation auf die Einhaltung der Regeln.
Ein paar Kleinigkeiten kannst du selbst im Blick behalten:
Der grüne Punkt am oberen Bildschirmrand zeigt dir jederzeit, ob die Kamera gerade aktiv ist.
Ja, in Safari und in Chrome. Beim ersten Mal einfach Kamera und Mikrofon wie oben beschrieben erlauben.
Nein. Es ist ein Webdienst, den du im Browser öffnest. Eine Verknüpfung auf dem Home-Bildschirm ist praktisch, aber kein Muss.
Nein. Ein Gespräch findet immer nur zwischen zwei Personen statt, einen Zuschauermodus oder stilles Zuschalten gibt es nicht.
Auf der Website entsteht kein öffentlicher Gesprächsverlauf. Details zur Datenverarbeitung findest du in der Datenschutzerklärung des Dienstes.
Handy, Browser und ein paar freie Minuten – mehr braucht es nicht. Keine Installation, kein Publikum, nur ein Gespräch zwischen zwei Menschen, das jetzt beginnen und so lange dauern kann, wie du möchtest.